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♥ Silberkraft Kollektion

Spinnenbekämpfung/-vertreibung

Sprays, Repellents und Fallen gegen Spinnen in Wohnung, Keller und Garage – zum Vertreiben, Fernhalten und Kontrollieren. Welches Mittel zu deiner Situation passt, zeigt dir die Schnellwahl unter den Produkten.

9 Produkte
Kauf-Ratgeber Spinnen

Spinnen im Haus: So hältst du sie fern

Die Spinnen in unseren Häusern sind für Menschen in aller Regel nicht gefährlich und fressen Mücken, Fliegen und andere Insekten. Wenn du sie trotzdem nicht in deinen Wohnräumen haben möchtest, findest du hier die Schnellwahl, alle Methoden im Vergleich, die häufigsten Hausspinnen und einen 5-Schritte-Plan.

Zum Spinnen-Ratgeber →

Schnellwahl: Was ist deine Situation?

Eine einzelne Spinne in der Wohnung

Einfangen und nach draußen setzen

Eine Spinne ist noch kein Befall. Stülp ein Glas über sie, schieb eine Postkarte darunter und setz sie draußen oder im Keller aus. Danach lohnt ein Blick auf Fenster und Türspalten, über die sie hereingekommen sein kann. Wer vorbeugen will, behandelt diese Stellen mit einem Duftstoff-Repellent.

Netze an Fenstern, Rollladenkästen und Türen

Netze entfernen, Repellent vorbeugend

Netze absaugen, dann Fensterrahmen, Rollladenkästen, Türzargen und Fußleisten mit einem Repellent auf Basis von Geraniol oder Zitroneneukalyptusöl einsprühen. Der Geruch hält Spinnen von den behandelten Flächen fern, ohne sie zu töten. Je nach Produkt alle 1–2 Wochen erneuern; Fliegengitter halten zusätzlich Insekten und Spinnen draußen.

Viele Spinnen und Netze in Keller, Garage oder Dachboden

Absaugen, Kontakt- und Repellentspray

Netze und Eikokons absaugen, dann Ecken, Lichtschächte, Spalten und Laufwege mit einem Kontakt- und Repellentspray behandeln. Es wirkt auf Spinnen, die direkt getroffen werden, und hält neue von den Flächen fern. Gibt es im Keller viele Insekten oder feuchte Ecken, kommen ohne weitere Maßnahmen bald neue Spinnen nach.

Im Spätsommer und Herbst plötzlich große Spinnen

Wanderzeit: Klebefallen und abdichten

Von etwa August bis Oktober suchen die Männchen der Großen Hauswinkelspinne nach Weibchen und laufen dabei durch die Wohnung. Das wiederholt sich jedes Jahr und ist kein Zeichen für einen Befall. Klebefallen an Wänden und hinter Möbeln fangen umherlaufende Tiere; Türspalten und Kellerfenster abzudichten hilft zusätzlich.

Sorge vor Bissen oder giftigen Spinnen

Ruhe bewahren, Art bestimmen

Die meisten heimischen Spinnen können die menschliche Haut kaum durchdringen. Spürbar beißen können vor allem die Nosferatu-Spinne und der Ammen-Dornfinger – meist nur, wenn man sie drückt oder in ihr Gespinst greift. Unten findest du die häufigsten Arten mit Erkennungsmerkmalen und in den Fragen, was nach einem Biss zu tun ist.

Spinnen an Hauswand, Balkon oder Terrasse

Nicht bekämpfen, Einstiegsstellen schützen

Draußen gehören Spinnen dazu und fressen viele Mücken und Fliegen; einige Arten sind zudem geschützt. Beleuchtung lockt Insekten und damit auch Spinnen an – Außenlicht sparsam einsetzen und Netze bei Bedarf abbürsten. Mit einem Repellent behandelst du nur Fensterrahmen und Türen, über die Spinnen ins Haus kommen.

Alle Methoden im Vergleich

Am dauerhaftesten hilft es, Spinnen gar nicht erst hereinzulassen und ihnen die Nahrung zu nehmen. Repellents vertreiben Spinnen von behandelten Flächen, Kontaktsprays wirken auf getroffene Tiere, Klebefallen zeigen, wo Spinnen unterwegs sind.

MethodeSo wirkt esWann sinnvollDarauf achten
Fernhalten und abdichten Was nicht hereinkommt, musst du nicht vertreiben. Immer – besonders ab dem Spätsommer Fliegengitter an Fenstern und Lichtschächten, Türdichtungen, Fugen an Fensterbänken und Leitungsdurchführungen schließen. Außenbeleuchtung lockt Insekten und in der Folge Spinnen an.
Einfangen und aussetzen Glas über die Spinne stülpen, Karte darunterschieben, draußen freilassen. Einzelne Spinnen in Wohnräumen Nicht direkt neben der Haustür aussetzen. Im Winter besser in Keller, Garage oder Schuppen bringen als in die Kälte.
Absaugen und Netze entfernen Entfernt Spinnen, Netze und Eikokons. Regelmäßig in Ecken, hinter Möbeln, im Keller Staubsaugerbeutel danach in die Außentonne geben. Netze in wenig genutzten Räumen regelmäßig entfernen, sonst wachsen dort neue Spinnen heran.
Duftstoff-Repellent (Geraniol oder Zitroneneukalyptusöl) Der Geruch hält Spinnen von behandelten Flächen fern; sie werden nicht getötet. Vorbeugend an Fensterrahmen, Rollladenkästen, Türen, Fußleisten und Ecken Nicht direkt auf Spinnen sprühen. Die Wirkung lässt nach – je nach Produkt alle 1–2 Wochen erneuern. Materialverträglichkeit vorher an einer unauffälligen Stelle testen.
Kontakt- und Repellentspray (Pyrethrum) Wirkt auf Spinnen, die direkt getroffen werden, und hält neue von den behandelten Flächen fern. Keller, Garage, Dachboden und Lichtschächte mit vielen Spinnen und Netzen Sehr giftig für Wasserorganismen: nicht in Abflüsse oder Gewässer gelangen lassen, Aquarien abdecken. Flächen trocknen lassen und lüften. Draußen nicht gezielt auf Spinnen sprühen.
Klebefalle Spinnen, die am Boden entlanglaufen, bleiben auf der Klebefläche haften. Zeigt, ob und wo Spinnen unterwegs sind – vor allem in der Wanderzeit im Herbst Direkt an Wände und hinter Möbel stellen, dort laufen Spinnen entlang. Außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren aufstellen und spätestens nach 12 Wochen erneuern.
Hausmittel und Duftpflanzen Essig, Minze, Lavendel oder Kastanien sollen Spinnen durch ihren Geruch fernhalten. Ergänzend, wenn dich der Geruch nicht stört Wie gut das wirkt, ist kaum untersucht. Düfte verfliegen schnell und müssen oft erneuert werden; Essig kann Naturstein, Fugen und Dichtungen angreifen.

Lebensweise: Warum Spinnen ins Haus kommen

Entwicklung der Großen Hauswinkelspinne: weißer Eikokon, winzige Jungspinnen und erwachsene Spinne vor ihrem Trichternetz
Entwicklung der Großen Hauswinkelspinne: weißer Eikokon, winzige Jungspinnen und erwachsene Spinne vor ihrem Trichternetz

Spinnen sind Jäger. Sie bleiben dort, wo sie Verstecke und genug Beute finden – im Haus sind das ruhige Ecken, Keller und Bereiche mit vielen Insekten.

  • Keine Insekten: Spinnen haben acht Beine und zwei Körperabschnitte: den Vorderkörper mit Kieferklauen, Tastern und Augen und den Hinterleib mit den Spinnwarzen. Fühler und Flügel fehlen.
  • Nahrung: Sie fressen Mücken, Fliegen, Motten, Silberfischchen und andere Insekten, manche Arten auch andere Spinnen. Wo viele Insekten sind, bleiben auch Spinnen.
  • Wanderzeit im Herbst: Viele Hauswinkelspinnen leben das ganze Jahr im Gebäude. Im Spätsommer gehen die Männchen auf Partnersuche und fallen dabei auf. Landen sie in Badewanne oder Waschbecken, kommen sie an den glatten Wänden nicht mehr hoch – durch den Abfluss kommen sie nicht.
  • Eikokons und Nachwuchs: Die Weibchen spinnen Eikokons mit je nach Art einigen Dutzend Eiern und verstecken sie in Netz oder Ecke. Zitterspinnen-Weibchen tragen ihr Eipaket in den Kieferklauen mit sich. Die Jungspinnen häuten sich mehrmals, bis sie erwachsen sind.
  • Gift: Fast alle Spinnen lähmen ihre Beute mit Gift. Bei den heimischen Arten reichen Kieferklauen und Giftmenge in aller Regel nicht aus, um Menschen ernsthaft zu schaden.

Daraus folgt: Wer Einstiegsstellen schließt und weniger Insekten im Haus hat, hat dauerhaft weniger Spinnen. Sprays und Fallen ergänzen das, ersetzen es aber nicht.

Welche Spinne ist das?

In Häusern begegnen dir vor allem Winkel-, Zitter- und Fettspinnen. Die Nosferatu-Spinne breitet sich seit einigen Jahren aus, der Ammen-Dornfinger lebt draußen in hohem Gras. Im Zweifel hilft ein Foto beim Bestimmen.

Große Hauswinkelspinne (Eratigena atrica) von oben
Große Hauswinkelspinne (Eratigena atrica) von oben

Große Hauswinkelspinne

Eratigena atrica

Größe
Körper 10–18 mm, mit Beinen bis etwa 10 cm
Erkennungs­merkmal
Braun mit hellerer, fleckiger Zeichnung auf dem Hinterleib; lange, kräftig behaarte Beine; läuft sehr schnell
Vorkommen
Trichternetz mit Wohnröhre in Kellerecken, hinter Möbeln, in Garagen und Schuppen

Was tun? Einzelne Tiere mit Glas und Karte nach draußen setzen. Wandernde Männchen im Herbst fangen Klebefallen an Wänden und hinter Möbeln.

Steckbrief im Lexikon →
Große Zitterspinne (Pholcus phalangioides) von oben
Große Zitterspinne (Pholcus phalangioides) von oben

Große Zitterspinne

Pholcus phalangioides

Größe
Körper 7–10 mm, Beine bis etwa 5 cm
Erkennungs­merkmal
Blass graubraun, walzenförmiger Hinterleib, sehr lange, dünne Beine; versetzt ihr Netz bei Störung in schnelle Schwingungen
Vorkommen
Lockere Netze an Zimmerdecken, in Ecken und Kellern; dauerhaft nur in beheizten Gebäuden

Was tun? Netze absaugen, Ecken mit einem Repellent behandeln. Sie jagt auch andere Spinnen, sogar Hauswinkelspinnen.

Steckbrief im Lexikon →
Gewöhnliche Fettspinne (Steatoda bipunctata) von oben
Gewöhnliche Fettspinne (Steatoda bipunctata) von oben

Fettspinnen

Steatoda bipunctata, S. grossa

Größe
Körper 4–10 mm
Erkennungs­merkmal
Kugeliger, dunkelbraun bis schwarz glänzender Hinterleib, oft mit heller Linie oder hellen Flecken; keine rote Zeichnung auf der Bauchseite
Vorkommen
Unregelmäßige Fadennetze in Fensterrahmen, Rollladenkästen, Mauerritzen, Kellern und Schuppen

Was tun? Werden oft mit der Schwarzen Witwe verwechselt, die in Deutschland nicht heimisch ist. Netze absaugen, Fenster- und Rollladenbereiche mit einem Repellent behandeln.

Steckbrief im Lexikon →
Nosferatu-Spinne (Zoropsis spinimana) von oben
Nosferatu-Spinne (Zoropsis spinimana) von oben

Nosferatu-Spinne

Zoropsis spinimana

Größe
Körper 10–19 mm
Erkennungs­merkmal
Beigegrau mit dunkler Zeichnung auf dem Vorderkörper, die an ein Gesicht erinnert; kräftige Beine; baut kein Fangnetz und klettert auch an Glas
Vorkommen
Ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, seit 2005 in Deutschland nachgewiesen und inzwischen in vielen Regionen; im Herbst oft an Wänden und Decken in Wohnungen

Was tun? Mit Glas und Karte einfangen und nach draußen setzen, nicht mit bloßer Hand greifen. Sie beißt nur, wenn sie sich bedroht fühlt.

Steckbrief im Lexikon →
Ammen-Dornfinger (Cheiracanthium punctorium) von oben
Ammen-Dornfinger (Cheiracanthium punctorium) von oben

Ammen-Dornfinger

Cheiracanthium punctorium

Größe
Körper 10–15 mm
Erkennungs­merkmal
Vorderkörper orangerot, Hinterleib gelbgrün bis oliv; dunkle Kieferklauen
Vorkommen
Trockenwarme Wiesen und Brachen mit hohem Gras. Im Hochsommer bewachen die Weibchen ein Brutgespinst in zusammengesponnenen Grashalmen. Ins Haus kommt er praktisch nie

Was tun? Nicht bekämpfen. Bei Wiesen- und Gartenarbeit im Hochsommer Handschuhe tragen und nicht in eingesponnene Grasspitzen greifen.

Steckbrief im Lexikon →

In 5 Schritten weniger Spinnen im Haus

  1. Schritt 1: Spinne bestimmen

    Meist sind es Winkel-, Zitter- oder Fettspinnen – für Menschen nicht gefährlich. Ein Foto hilft beim Bestimmen; Steckbriefe findest du in unserem Lexikon.

  2. Schritt 2: Einstiegsstellen schließen

    Fliegengitter an Fenstern und Lichtschächten anbringen, Türdichtungen prüfen, Fugen an Fensterbänken, Rollladenkästen und Leitungsdurchführungen abdichten.

  3. Schritt 3: Netze und Eikokons entfernen

    Ecken, Decken, Bereiche hinter Möbeln und den Keller regelmäßig absaugen. Den Staubsaugerbeutel danach in die Außentonne geben.

  4. Schritt 4: Insekten als Beute reduzieren

    Außenlicht sparsam einsetzen, abends Fenster bei Licht geschlossen halten oder Gitter nutzen, feuchte Kellerecken trocknen. Weniger Insekten heißt weniger Spinnen.

  5. Schritt 5: Gezielt behandeln und kontrollieren

    Fensterrahmen und Türen vorbeugend mit einem Repellent behandeln und regelmäßig erneuern. In Keller und Garage hilft bei vielen Spinnen ein Kontakt- und Repellentspray. Klebefallen zeigen, ob noch Spinnen unterwegs sind.

Merksätze

  • Eine Spinne im Haus ist kein Befall – meist zeigt sie, dass es dort Insekten gibt.
  • Fernhalten wirkt dauerhafter als Bekämpfen.
  • Repellents vertreiben, Kontaktsprays wirken auf getroffene Tiere – nicht verwechseln.
  • Heimische Hausspinnen sind für Menschen nicht gefährlich.
  • Draußen nicht bekämpfen: Spinnen sind dort wichtige Insektenjäger, einige Arten sind geschützt.

Häufige Fragen zu Spinnen im Haus

Was hilft wirklich gegen Spinnen im Haus?

Am meisten bringt eine Kombination: Einstiegsstellen mit Fliegengittern und Dichtungen schließen, Netze und Eikokons regelmäßig absaugen und weniger Insekten ins Haus lassen. Fensterrahmen, Türen und Ecken kannst du zusätzlich mit einem Repellent behandeln, das Spinnen durch seinen Geruch fernhält. In Keller oder Garage mit vielen Spinnen hilft ein Kontakt- und Repellentspray. Einzelne Spinnen setzt du am besten mit Glas und Karte nach draußen.

Warum sind im Herbst so viele Spinnen im Haus?

Im Spätsommer und Herbst werden die Männchen der Großen Hauswinkelspinne erwachsen und suchen nach Weibchen. Dabei verlassen sie ihre Verstecke und laufen durch Wohnräume. Die meisten von ihnen haben ohnehin schon im Haus gelebt, sie fallen nur jetzt auf. Nach einigen Wochen ist die Wanderzeit vorbei.

Sind Spinnen im Haus giftig oder gefährlich?

Fast alle Spinnen besitzen Gift, um ihre Beute zu lähmen. Die in Deutschland in Häusern lebenden Arten sind für Menschen aber in aller Regel nicht gefährlich. Viele können die menschliche Haut gar nicht durchdringen, und Bisse kommen fast nur vor, wenn man eine Spinne drückt. Die Schwarze Witwe ist in Deutschland nicht heimisch; die oft verwechselten Fettspinnen haben keine rote Zeichnung auf der Bauchseite.

Wie gefährlich ist die Nosferatu-Spinne?

Die Nosferatu-Spinne gehört zu den wenigen Spinnen in Deutschland, die die menschliche Haut durchbeißen können. Sie greift aber nicht an und beißt nur, wenn sie sich bedroht fühlt, etwa wenn man sie mit der Hand packt. Ein Biss fühlt sich ähnlich an wie ein Wespenstich und kann für kurze Zeit rot und geschwollen sein. Fang sie am besten mit Glas und Karte ein und setz sie nach draußen.

Ist der Ammen-Dornfinger gefährlich?

Der Ammen-Dornfinger hat unter den heimischen Spinnen den spürbarsten Biss: Er kann brennend schmerzen, die Stelle schwillt an und manchmal kommen leichtes Fieber oder Unwohlsein hinzu. Die Beschwerden klingen in der Regel innerhalb weniger Tage ab. Der Ammen-Dornfinger lebt draußen auf warmen Wiesen und beißt fast nur, wenn man im Hochsommer in sein Brutgespinst in den Grashalmen greift. In Häusern kommt er praktisch nicht vor.

Was tun nach einem Spinnenbiss?

Reinige die Stelle und kühle sie. Rötung, Schwellung und Schmerz lassen meist innerhalb von Stunden bis wenigen Tagen nach. Kratze nicht daran. Hol dir ärztlichen Rat, wenn die Beschwerden stark sind, zunehmen oder sich die Stelle entzündet. Bei Kreislaufproblemen, Atemnot oder allergischen Reaktionen sofort ärztliche Hilfe holen (Notruf 112).

Helfen Hausmittel wie Essig, Minze oder Kastanien gegen Spinnen?

Diese Hausmittel sollen Spinnen durch ihren Geruch fernhalten. Wie gut das wirkt, ist kaum untersucht. Düfte verfliegen schnell, du musst sie also oft erneuern. Essig kann außerdem Naturstein, Fugen und Dichtungen angreifen. Am verlässlichsten hilft es, Einstiegsstellen zu schließen und Netze regelmäßig zu entfernen.

Wie lange wirkt ein Spinnenspray?

Das hängt vom Produkt ab. Repellents mit Geraniol oder Zitroneneukalyptusöl erneuerst du je nach Produkt etwa alle ein bis zwei Wochen. Unser Kontakt- und Repellentspray mit Pyrethrum wird zur Vorbeugung alle vier bis sechs Wochen wiederholt. Wie oft genau, steht in der Gebrauchsanweisung des jeweiligen Produkts.

Darf ich Spinnen töten?

Alle wildlebenden Tiere stehen unter dem allgemeinen Schutz des Bundesnaturschutzgesetzes und dürfen nicht ohne vernünftigen Grund getötet werden. Einige seltene Spinnenarten sind darüber hinaus besonders geschützt; sie leben in speziellen Lebensräumen im Freien, nicht in Wohnungen. Fernhalten und Umsetzen ist deshalb immer der erste Schritt, und draußen solltest du Spinnen nicht bekämpfen.

Wie entferne ich Spinneneier?

Die Eikokons sind kleine, weiße bis bräunliche Gespinstbällchen in Ecken, hinter Möbeln, in Rollladenkästen oder direkt im Netz. Sauge sie zusammen mit den Netzen ab und gib den Staubsaugerbeutel in die Außentonne. Zitterspinnen-Weibchen tragen ihr Eipaket in den Kieferklauen mit sich – setz sie mitsamt dem Paket nach draußen.

Ist der Spinnenläufer eine Spinne?

Nein. Der Spinnenläufer (Scutigera coleoptrata) ist ein Hundertfüßer mit 15 Paar sehr langen Beinen. Er liebt Wärme, lebt in Häusern vor allem in Kellern und Bädern und jagt Insekten wie Silberfischchen. Für Menschen ist er nicht gefährlich; selten beißt er, wenn man ihn packt. Spinnensprays sind für ihn nicht vorgesehen – fang ihn ein und setz ihn aus.

Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.

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