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♥ Silberkraft Kollektion

Insekten

Mittel gegen Insekten in Haus und Garten: Köder, Fallen, Sprays und Nützlinge gegen Ameisen, Silberfische, Motten, Fliegen und mehr. Welches Insekt du hast und welche Ratgeberseite weiterhilft, zeigt dir die Schnellwahl unter den Produkten.

47 Produkte
Bestimmungshilfe Insekten

Insekten in Haus und Garten: Was ist das – und was hilft?

Ameisen in der Küche, Silberfische im Bad, Motten im Schrank oder Mücken im Schlafzimmer: Gegen jedes Insekt hilft etwas anderes. Hier findest du heraus, womit du es zu tun hast, und kommst direkt zur passenden Ratgeberseite mit allen Mitteln. Unsicher? Unsere kostenlose Insektenbestimmung per Foto hilft beim Bestimmen.

Zum Insekten-Ratgeber →

Schnellwahl: Was hast du gefunden?

Ameisen in Küche, Wohnung oder auf der Terrasse

Nest finden, Köder statt Spray

Ameisenstraßen führen zu Futterquellen, das Nest liegt meist draußen oder in Hohlräumen. Köder, die die Arbeiterinnen ins Nest tragen, wirken besser als Sprays, die nur einzelne Tiere treffen. Waldameisen sind geschützt. Alles Weitere unter Ameisen bekämpfen.

Flinke, silbrige oder braune Krabbeltiere in Bad, Küche oder Keller

Fischchen oder Schaben?

Silbrige, flache Tiere mit drei Schwanzfäden sind Silber- oder Papierfischchen – sie lieben Feuchtigkeit und Papier. Braune, flache Tiere mit langen Fühlern, die bei Licht flüchten, sind Schaben. Graue Tiere mit vielen Beinen sind Kellerasseln, also gar keine Insekten. Mehr unter Silberfische und Schaben und Kakerlaken.

Käfer, Motten oder Larven in Vorräten

Vorräte aussortieren, Art bestimmen

Kleine Falter und Gespinste in Müsli, Nüssen oder Trockenobst stammen von Lebensmittelmotten, kleine braune Käfer in Mehl, Gewürzen oder Getreide von Vorratskäfern – siehe Käfer. Befallenes entsorgen, den Schrank aussaugen und neue Vorräte in dicht schließende Dosen füllen.

Löcher in Wolle, Larven am Teppich

Textilien behandeln, Verstecke saugen

Fraßlöcher in Wolle, Kaschmir oder Pelz stammen von Kleidermotten oder von den behaarten Larven der Teppichkäfer. Befallenes waschen oder einfrieren, Schränke, Teppichränder und Fußleisten gründlich saugen.

Juckende Stiche nach dem Schlafen

Erst nachweisen, dann handeln

Stiche in Reihen am Morgen können von Bettwanzen stammen – Stiche allein beweisen aber keinen Befall. Juckende Stiche vor allem an den Beinen sind bei Haustierhaltern oft Flöhe. Einzelne Stiche an unbedeckter Haut nach einer Sommernacht sind meist Mückenstiche – mehr unter Mücken.

Fliegen, Mücken oder winzige Fliegen in der Wohnung

Brutstätte finden

Große Fliegen entwickeln sich in Abfall, kleine Fliegen über dem Obst sind Fruchtfliegen, kleine schwarze Mücken an Zimmerpflanzen Trauermücken. Stechmücken brüten in stehendem Wasser. Fliegengitter halten alle draußen. Mehr unter Fliegen und Mücken.

Wespen oder Wanzen an Haus und Terrasse

Ruhe bewahren, Zugänge sichern

Ein Wespennest darf nur mit vernünftigem Grund entfernt werden, Hornissen sind besonders geschützt – mehr unter Wespen. Wanzen, die im Herbst an Fassaden und Fenstern sitzen, suchen ein Winterquartier – siehe Wanzen.

Insekten an Pflanzen, im Rasen oder im Obst

Schädling bestimmen, Nützlinge schonen

Kolonien an Triebspitzen sind Blattläuse, braune Stellen im Rasen oft Engerlinge, Maden im Apfel Raupen des Apfelwicklers. Buchtenfraß an Blatträndern verrät den Dickmaulrüssler. Marienkäfer, Florfliegen und Schwebfliegen sind Nützlinge.

Acht Beine oder noch mehr? Dann ist es kein Insekt

Spinnentier oder Assel

Insekten haben sechs Beine. Spinnen, Milben und Zecken haben als erwachsene Tiere acht Beine und gehören zu den Spinnentieren, Asseln sind Krebstiere. Mehr unter Spinnen, Milben und Zecken.

Was hilft gegen Insekten? Die Methoden im Vergleich

Gegen Insekten gibt es kein Mittel für alles. Am meisten bringt fast immer, die Ursache zu beseitigen – Mittel ergänzen das gezielt.

MethodeSo wirkt esWann sinnvollDarauf achten
Ursache beseitigen Ohne Futter, Feuchtigkeit und Verstecke können sich Insekten nicht vermehren. Immer zuerst Befallene Vorräte entsorgen, Abfälle verschließen, feuchte Räume lüften, Ritzen abdichten.
Fernhalten Fliegengitter, Dichtungen und dicht schließende Dosen verhindern, dass Insekten hineinkommen. Fliegen, Mücken, Wespen und Wanzen; Vorräte Fliegengitter vor der Saison anbringen. Vorräte gleich nach dem Einkauf umfüllen.
Fallen Klebe-, Pheromon- oder Köderfallen fangen einen Teil der Tiere. Kontrolle, ob und wo Insekten unterwegs sind Die meisten Fallen zeigen einen Befall an, beenden ihn aber nicht. Pheromonfallen fangen nur Männchen.
Fraßköder Ameisen und Schaben nehmen den Köder auf und verteilen ihn im Nest oder in den Verstecken. Ameisen, Schaben, Silberfische Nicht zusammen mit Sprays einsetzen – die vertreiben die Tiere vom Köder.
Kontakt- und Abwehrsprays Wirken auf Tiere, die direkt getroffen werden, oder halten sie für einige Zeit fern. Ergänzend an Verstecken und Eintrittsstellen Erreichen Nester, Eier und Larven in Verstecken meist nicht. Nur nach Anleitung und nie auf Lebensmittel sprühen.
Nützlinge Schlupfwespen, Lagererzwespen oder Nematoden töten Eier oder Larven bestimmter Schädlinge. Motten, Vorratskäfer, Trauermücken, Engerlinge Wirken nur gegen ihre Zielart und brauchen passende Temperaturen. Nicht gleichzeitig mit Insektiziden einsetzen.
Kälte und Hitze Einfrieren oder heißes Waschen tötet alle Stadien. Textilien, Vorräte, Kuscheltiere Wie lange und wie heiß, hängt von der Art ab – Details auf der jeweiligen Ratgeberseite.
Fachbetrieb Profis haben Verfahren und Mittel, die Privatleute nicht anwenden dürfen. Bettwanzen, starker Schabenbefall, Wespennester an schwierigen Stellen Bei nachgewiesenen Bettwanzen ist ein Fachbetrieb fast immer nötig.

Larven sehen oft ganz anders aus

Vergleich von drei Larventypen: links eine beinlose weiße Fliegenmade, in der Mitte eine Mottenraupe mit braunem Kopf, Brustbeinen und Bauchfüßen, rechts ein C-förmig gekrümmter Engerling mit braunem Kopf und drei langen Beinpaaren
Vergleich von drei Larventypen: links eine beinlose weiße Fliegenmade, in der Mitte eine Mottenraupe mit braunem Kopf, Brustbeinen und Bauchfüßen, rechts ein C-förmig gekrümmter Engerling mit braunem Kopf und drei langen Beinpaaren

Viele Insekten machen eine vollständige Verwandlung durch: Aus dem Ei schlüpft eine Larve, die ganz anders aussieht als das fertige Insekt. Gerade die Larven richten oft den Schaden an.

  • Maden: Weißliche Larven ohne Beine und ohne erkennbaren Kopf gehören zu Fliegen.
  • Raupen: Larven mit braunem Kopf, Brustbeinen und Bauchfüßen gehören zu Motten und anderen Schmetterlingen.
  • Käferlarven: Larven mit Kopf und drei Beinpaaren, aber ohne Bauchfüße, gehören zu Käfern – zum Beispiel Engerlinge oder die behaarten Larven der Teppichkäfer.
  • Ohne Verwandlung: Bei Wanzen, Schaben und Silberfischen sehen die Jungtiere schon aus wie kleine Erwachsene.

Mehr zum Bestimmen von Larven findest du unter Maden und Larven.

Insekt oder nicht? Häufige Verwechslungen

Nicht alles, was krabbelt, ist ein Insekt. Insekten haben sechs Beine und drei Körperabschnitte – Spinnentiere acht Beine, Asseln noch mehr.

Silberfischchen (Lepisma saccharinum) von oben
Silberfischchen (Lepisma saccharinum) von oben

Silberfischchen (Insekt)

Lepisma saccharinum

Größe
7–11 mm
Erkennungs­merkmal
Sechs Beine, silbrig glänzende Schuppen, drei kurze Schwanzfäden
Typischer Fundort
Feuchte, warme Räume: Bad, Küche, Waschküche, Keller

Was tun? Feuchte Stellen beseitigen, Köder an die Verstecke stellen. Mehr unter Silberfische.

Steckbrief im Lexikon →
Kellerassel (Porcellio scaber) von oben
Kellerassel (Porcellio scaber) von oben

Kellerassel (Krebstier)

Porcellio scaber

Größe
etwa 1,1–2 cm
Erkennungs­merkmal
Oval, grau mit rauer Oberfläche und 14 Beinen – ein Krebstier, kein Insekt
Typischer Fundort
Sehr feuchte Stellen: Keller, Kompost, unter Steinen; kommt meist von draußen herein

Was tun? Feuchtigkeit beseitigen, Spalten an Türen abdichten, einzelne Tiere absaugen.

Steckbrief im Lexikon →
Große Hauswinkelspinne (Eratigena atrica) von oben
Große Hauswinkelspinne (Eratigena atrica) von oben

Hauswinkelspinne (Spinnentier)

Eratigena atrica

Größe
Körper 10–18 mm, mit Beinen bis etwa 10 cm
Erkennungs­merkmal
Acht lange, behaarte Beine, braun mit fleckiger Zeichnung auf dem Hinterleib
Typischer Fundort
Trichternetz in Kellerecken, hinter Möbeln, in Garagen und Schuppen

Was tun? Einzelne Tiere mit Glas und Karte nach draußen setzen. Mehr unter Spinnen.

Steckbrief im Lexikon →
Hausstaubmilbe (Dermatophagoides) von oben, grauweiß mit acht Beinen
Hausstaubmilbe (Dermatophagoides) von oben, grauweiß mit acht Beinen

Hausstaubmilbe (Spinnentier)

Dermatophagoides

Größe
0,26–0,45 mm
Erkennungs­merkmal
Acht Beine, grauweiß, mit bloßem Auge nicht zu sehen; sticht und beißt nicht
Typischer Fundort
Matratzen, Kissen, Polster und Teppiche

Was tun? Milbendichter Matratzenbezug, Bettwäsche bei 60 °C waschen, Luftfeuchte niedrig halten. Mehr unter Milben.

Steckbrief im Lexikon →
Gemeiner Holzbock (Ixodes ricinus), Weibchen von oben
Gemeiner Holzbock (Ixodes ricinus), Weibchen von oben

Holzbock (Zecke, Spinnentier)

Ixodes ricinus

Größe
Weibchen 3–5 mm, vollgesogen bis 12 mm
Erkennungs­merkmal
Acht Beine, rotbraun mit dunklem Rückenschild; keine Augen
Typischer Fundort
Wälder, Waldränder, feuchte Wiesen, Parks und Gärten

Was tun? Nach dem Aufenthalt im Freien absuchen und Zecken sofort entfernen. Mehr unter Zecken.

Steckbrief im Lexikon →

In 5 Schritten zum richtigen Mittel

  1. Schritt 1: Insekt bestimmen

    Fotografiere das Tier und achte auf Beinzahl, Größe, Flügel und Fundort. Die Steckbriefe im Lexikon und die Schnellwahl helfen beim Einordnen.

  2. Schritt 2: Ursache suchen

    Finde heraus, was die Tiere anlockt: offene Vorräte, Abfall, Feuchtigkeit, befallene Textilien oder ein Nest in der Nähe.

  3. Schritt 3: Ursache beseitigen

    Befallenes entsorgen, gründlich saugen und reinigen, feuchte Stellen trocknen und Ritzen abdichten.

  4. Schritt 4: Gezielt behandeln

    Wähle das Mittel passend zur Art: Köder, Fallen, Nützlinge oder ein Spray. Welche Methode wirkt, steht auf der Ratgeberseite des jeweiligen Insekts.

  5. Schritt 5: Vorbeugen

    Fliegengitter einsetzen, Vorräte in dicht schließenden Dosen lagern, Abfälle verschließen und regelmäßig kontrollieren.

Merksätze

  • Erst bestimmen, dann behandeln – jedes Insekt braucht ein anderes Mittel.
  • Insekten haben sechs Beine, Spinnentiere acht.
  • Ohne Futter, Feuchtigkeit und Verstecke hält sich kein Befall.
  • Fallen zeigen einen Befall an – sie beenden ihn meist nicht.
  • Hornissen, Wildbienen und Waldameisen sind geschützt.

Häufige Fragen zu Insekten

Was ist das für ein Insekt?

Achte auf Größe, Farbe, Beinzahl, Flügel und den Fundort. Mit einem scharfen Foto kannst du das Tier in unserer kostenlosen Insektenbestimmung per Foto bestimmen lassen. Die Schnellwahl oben führt dich danach zur passenden Ratgeberseite.

Welche Insekten kommen in der Wohnung am häufigsten vor?

Am häufigsten sind Ameisen, Silber- und Papierfischchen, Lebensmittel- und Kleidermotten, Vorratskäfer wie Brotkäfer, Teppichkäfer-Larven sowie Fliegen, Fruchtfliegen und Trauermücken. Bettwanzen, Flöhe und Schaben sind seltener, aber hartnäckiger.

Sind Kellerasseln Insekten?

Nein. Kellerasseln haben 14 Beine und sind Krebstiere, die mit Krabben verwandt sind. Sie brauchen sehr feuchte Verstecke und kommen meist von draußen herein. Gegen sie helfen vor allem Trocknen und Abdichten.

Sind Spinnen Insekten?

Nein. Spinnen haben acht Beine und zwei Körperabschnitte und gehören wie Milben und Zecken zu den Spinnentieren. Insekten haben sechs Beine und drei Körperabschnitte. Mehr zu Spinnen im Haus unter Spinnen.

Was hilft gegen Insekten in der Wohnung?

Das hängt von der Art ab. Fast immer hilft zuerst, die Ursache zu beseitigen: Vorräte dicht lagern, Abfälle verschließen, feuchte Räume trocknen und Ritzen abdichten. Danach wirken gezielte Mittel wie Köder gegen Ameisen und Schaben, Nützlinge gegen Motten oder Fliegengitter gegen fliegende Insekten.

Was sind das für kleine schwarze Fliegen in der Wohnung?

Winzige schwarze Mücken, die beim Gießen aus der Blumenerde aufsteigen, sind Trauermücken. Kleine Fliegen mit roten Augen über dem Obst sind Fruchtfliegen. Pelzig behaarte „Mini-Motten“ im Bad sind Schmetterlingsmücken aus dem Abfluss. Mehr unter Trauermücken, Fruchtfliegen und Fliegen.

Welche Insekten stechen nachts?

Nachts stechen vor allem Stechmücken und Bettwanzen. Mückenstiche liegen einzeln an unbedeckter Haut, Bettwanzenstiche oft in Reihen. Flöhe stechen zu jeder Tageszeit, häufig an den Beinen. Mehr unter Mücken, Bettwanzen und Flöhe.

Welche Insekten sind nützlich?

Marienkäfer und die Larven von Florfliegen und Schwebfliegen fressen Blattläuse, Laufkäfer jagen Schnecken und Insekten, Wildbienen und Hummeln bestäuben Pflanzen. Wildbienen, Hummeln, Hornissen und viele Laufkäfer sind besonders geschützt. Im Garten lohnt es sich, Nützlinge zu schonen, statt flächig zu spritzen.

Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.

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