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Wühlmäuse vertreiben

Wühlmausfallen, Fernhaltemittel und Tipps gegen Wühlmäuse im Garten, mit Verwühlprobe und dem Unterschied zum geschützten Maulwurf. Was in deinem Fall hilft, zeigt dir die Schnellwahl unter den Produkten.

6 Produkte
Ratgeber Wühlmaus

Wühlmäuse im Garten: erkennen, fangen, fernhalten

Die Große Wühlmaus, auch Schermaus genannt, frisst Wurzeln, Knollen und Blumenzwiebeln und kann junge Obstbäume zum Absterben bringen. Anders als der Maulwurf ist sie nicht geschützt und darf bekämpft werden. Am zuverlässigsten sind Fallen in bewohnten Gängen. Rund ums Haus helfen Fernhaltemittel, beim Pflanzen schützen Drahtkörbe. Hier findest du die Schnellwahl, alle Methoden im Vergleich, die Unterschiede zu Maulwurf und Feldmaus und einen 5-Schritte-Plan.

Zum Wühlmaus-Ratgeber →

Schnellwahl: Was ist deine Situation?

Pflanzen welken und lassen sich leicht herausziehen

Wühlmausfalle in den bewohnten Gang

Typisch für die Wühlmaus: Die Wurzeln sind bis auf einen Stumpf mit rillenartigen Nagespuren abgefressen. Prüf mit der Verwühlprobe, ob der Gang bewohnt ist, und stell dann eine Falle direkt in den Gang. Fallen wirken mechanisch, das ganze Jahr über, und töten die Tiere. Kontrolliere sie mindestens einmal am Tag.

Erdhaufen im Rasen: Wühlmaus oder Maulwurf?

Erst bestimmen, dann handeln

Wühlmaushaufen sind flach, länglich und mit Wurzel- und Pflanzenresten durchsetzt. Sie liegen seitlich neben dem Gang, und ein geöffneter Gang ist meist nach wenigen Stunden wieder verschlossen. Runde Hügel direkt über dem Gang, ohne Pflanzenreste, stammen vom Maulwurf. Der ist besonders geschützt und darf nur vergrämt werden, mehr dazu unter Maulwürfe vertreiben.

Gänge unter Terrasse, Wegen oder Pflaster

Fernhaltemittel rund ums Haus

Unterhöhlte Wege und Terrassen können absacken und zur Stolperfalle werden. Ein Fernhaltemittel (Repellent) in den Gängen entlang von Terrasse, Wegen, Mauern und Einfahrt sorgt dafür, dass die Tiere diese Bereiche meiden. Die Wühlmäuse werden dabei nicht getötet und können später zurückkommen. Beachte die Anwendungsbereiche auf dem Etikett.

Du pflanzt Obstbäume, Rosen oder Blumenzwiebeln

Drahtkorb oder Pflanzkorb von Anfang an

Junge Obstbäume, vor allem kleine Baumformen, setzt du bei Wühlmausgefahr in einen ausreichend großen, engmaschigen Drahtkorb. Tulpen und andere Zwiebeln kommen in Pflanzkörbe aus Kunststoff. Der Korb schützt die Wurzeln direkt, ohne dass du später eingreifen musst.

Mäuse in Haus, Keller oder Gartenhaus

Meist keine Wühlmaus

Die Große Wühlmaus lebt fast nur unterirdisch im Garten. Mäuse im Haus oder im Gartenhaus sind meist Hausmäuse, manchmal Wald-, Gelbhals- oder Feldmäuse. Was dann hilft, findest du unter Ratten & Mäuse vertreiben.

Alle Methoden im Vergleich

Die Wühlmaus ist nicht geschützt. Für Mittel, die Pflanzen vor ihr schützen sollen, gilt aber das Pflanzenschutzrecht, und für Fallen der Tierschutz. Hier siehst du, was wann sinnvoll ist.

MethodeSo wirkt esWann sinnvollDarauf achten
Wühlmausfalle (Schlagfalle) Die Falle wird direkt in den bewohnten Gang gestellt und tötet die Wühlmaus beim Auslösen. Ganzjährig, besonders im Spätherbst und zeitigen Frühjahr; im Beet, unter Obstbäumen, im Rasen Nur in Gänge stellen, die sicher von der Wühlmaus stammen (Verwühlprobe). Mit Handschuhen arbeiten, den Gang lichtdicht abdecken, keine lose Erde im Gang lassen und mindestens einmal am Tag kontrollieren.
Fernhaltemittel (Repellent) Der Geruch des Wirkstoffs ist den Tieren unangenehm, sie meiden die behandelten Gänge. Rund ums Haus: unter Terrassen, Wegen, Pflaster und Mauern, gegen Absacken und Stolpergefahr Vertreibt nur, die Tiere können zurückkehren. Nach den Angaben auf dem Etikett nachbehandeln. Enthält Duftstoffe, die allergische Reaktionen hervorrufen können.
Drahtkorb und Pflanzkorb Ein engmaschiger Korb um den Wurzelballen hält die Wühlmaus von den Wurzeln fern. Beim Pflanzen von jungen Obstbäumen, Rosen und Blumenzwiebeln Nur beim Neupflanzen möglich. Der Korb muss groß genug sein, damit die Wurzeln sich entwickeln können.
Giftköder Der Köder wird tief in den Gang gelegt und von der Wühlmaus gefressen. Vor allem in den Wintermonaten, wenn wenig Futter da ist Nur Mittel verwenden, die für diese Anwendung zugelassen sind, und genau nach Gebrauchsanleitung. Köder nie offen auslegen, damit andere Tiere sie nicht fressen, und nicht mit bloßen Händen anfassen.
Begasung („Wühlmausgas“) Ein Mittel entwickelt im Gang ein Gas, das die Tiere vertreibt oder abtötet. Nur mit einem dafür zugelassenen Mittel, nach Etikett Für solche Mittel gelten strenge Auflagen, viele dürfen zum Beispiel nicht in Wasser- und Heilquellenschutzgebieten eingesetzt werden. In Deutschland nicht zugelassene Mittel, auch aus dem Ausland, darfst du nicht anwenden. Gegen den Maulwurf ist das Abtöten verboten.
Karbid (Calciumcarbid) Mit Feuchtigkeit entsteht im Gang brennbares Acetylen-Gas, dessen Geruch die Tiere vertreibt. Nur als zugelassenes Pflanzenschutzmittel, nach Etikett Karbid aus anderer Verwendung, etwa für Karbidlampen, ist kein zugelassenes Mittel und darf nicht gegen Wühlmäuse eingesetzt werden. Das Gas ist leicht entzündlich. Wir führen kein Karbid.
Ultraschall und Pflanzen Schallwellen oder Pflanzen wie Kaiserkrone, Knoblauch oder Kreuzblättrige Wolfsmilch sollen die Tiere vertreiben. Allenfalls ergänzend Die Wirkung ist nicht verlässlich. Fachleute sehen hier keinen dauerhaften Erfolg.
Hausmittel (Essig, Buttersäure, Haare, Hundekot) Starke Gerüche sollen die Wühlmaus stören. Nicht empfohlen Eine Wirkung ist nicht belegt, die Gerüche verfliegen schnell. Essig und Buttersäure können Pflanzen schädigen.

So lebt die Wühlmaus

Schnittbild durch einen Garten: Wühlmaus in einem hochovalen Gang, flache Erdhaufen seitlich neben den Gängen, abgefressene Wurzeln eines jungen Obstbaums, angefressene Tulpenzwiebeln, Nest und Vorratskammer tiefer im Boden
Schnittbild durch einen Garten: Wühlmaus in einem hochovalen Gang, flache Erdhaufen seitlich neben den Gängen, abgefressene Wurzeln eines jungen Obstbaums, angefressene Tulpenzwiebeln, Nest und Vorratskammer tiefer im Boden

Die Große Wühlmaus verbringt fast ihr ganzes Leben in einem Gangsystem dicht unter der Erde. Sie ernährt sich rein pflanzlich und braucht dafür viel Futter.

  • Gänge dicht unter der Oberfläche: Das Gangsystem liegt meist 5 bis 30 cm tief und kann 80 m und länger werden. Die Gänge sind hochoval, also höher als breit, etwa 4 bis 6 cm breit und 6 bis 9 cm hoch. Die flachen Erdhaufen liegen seitlich daneben. Nest und Vorratskammer liegen tiefer.
  • Großer Hunger: Eine ausgewachsene Wühlmaus frisst jeden Tag etwa 60 bis 100 g Pflanzenteile, rund 80 Prozent ihres Körpergewichts: Wurzeln von Stauden und jungen Gehölzen, Wurzelgemüse wie Möhren, Blumenzwiebeln und Knollen.
  • Kein Winterschlaf: Wühlmäuse sind das ganze Jahr aktiv, auch unter einer Schneedecke. Die größten Schäden entstehen oft in den futterarmen Wintermonaten. Junge Obstbäume treiben dann im Frühjahr nicht mehr aus oder welken nach der Blüte.
  • Schnelle Vermehrung: Von März bis Oktober bringt ein Weibchen drei- bis fünfmal 3 bis 6 Junge zur Welt. Nach etwa drei Wochen graben die Jungen eigene Gänge, und Tiere aus dem Frühjahr können im Herbst schon selbst Nachwuchs haben.

Daraus folgt: früh handeln, am besten im Herbst und zeitigen Frühjahr, und vor jeder Maßnahme mit der Verwühlprobe prüfen, ob der Gang bewohnt ist.

Wühlmaus, Feldmaus oder Maulwurf?

Drei Tiere, die im Garten Spuren im Boden hinterlassen, aber ganz unterschiedlich behandelt werden. So erkennst du den Unterschied.

Große Wühlmaus (Schermaus) mit graubraunem Fell, stumpfem Kopf und kurzem Schwanz auf Gartenerde
Große Wühlmaus (Schermaus) mit graubraunem Fell, stumpfem Kopf und kurzem Schwanz auf Gartenerde

Große Wühlmaus (Schermaus)

Arvicola terrestris

Größe
12–24 cm, Schwanz 7–12 cm
Erkennungs­merkmal
Gedrungen mit großem, stumpfem Kopf, Ohren im Fell versteckt, graubraun bis braunschwarz. Flache Haufen mit Pflanzenresten seitlich neben dem hochovalen Gang. Geöffnete Gänge werden schnell wieder verschlossen.
Lebensraum
Gärten, Obstwiesen, Wiesen und Ufer, fast nur unterirdisch

Was tun? Frisst Wurzeln, Knollen und Zwiebeln und darf bekämpft werden. Am zuverlässigsten sind Fallen im bewohnten Gang.

Steckbrief im Lexikon →
Feldmaus mit gelblich-graubraunem Fell, kleinen Ohren und kurzem Schwanz frisst an einem Grashalm
Feldmaus mit gelblich-graubraunem Fell, kleinen Ohren und kurzem Schwanz frisst an einem Grashalm

Feldmaus

Microtus arvalis

Größe
8–11 cm, Schwanz 3–4 cm
Erkennungs­merkmal
Klein und rundlich mit kurzem Schwanz, oben gelblich grau, unten schmutzig weißgelb. Lebt in Kolonien mit vielen kleinen Löchern statt einzelner Erdhaufen.
Lebensraum
Wiesen, Felder, Brachen und Gärten, auch in Rasenflächen

Was tun? Frisst Gräser und Kräuter, in Notzeiten Rinde. Im Garten selten ein großes Problem; in der Landwirtschaft kümmert sich der Pflanzenschutzdienst um Massenauftreten.

Steckbrief im Lexikon →
Europäischer Maulwurf (Talpa europaea) mit schwarzem Fell und breiten Grabschaufeln auf Gartenerde
Europäischer Maulwurf (Talpa europaea) mit schwarzem Fell und breiten Grabschaufeln auf Gartenerde
Besonders geschützt

Maulwurf

Talpa europaea

Größe
13–17 cm, Schwanz 2–3,4 cm
Erkennungs­merkmal
Samtiges schwarzgraues Fell, schaufelartige Vorderbeine, rüsselartige Nase. Runde Hügel ohne Pflanzenreste direkt über dem Gang, Gang queroval bis rund. Geöffnete Gänge verschließt er selten.
Lebensraum
Lockere, humusreiche Böden in Rasen, Wiesen und Beeten

Was tun? Frisst keine Pflanzen, sondern Insektenlarven und Würmer. Nur vergrämen, nie fangen oder töten: Maulwürfe vertreiben.

Steckbrief im Lexikon →

In 5 Schritten gegen Wühlmäuse

  1. Schritt 1: Bestimmen

    Flache Haufen mit Pflanzenresten seitlich neben dem Gang, hochovale Gänge und abgefressene Wurzeln, Knollen oder Zwiebeln sprechen für die Wühlmaus. Runde Hügel direkt über dem Gang stammen vom geschützten Maulwurf.

  2. Schritt 2: Verwühlprobe machen

    Such den Gang mit einem dünnen Stab und öffne ihn an einer Stelle auf etwa 20 bis 30 cm. Ist er nach einigen Stunden oder spätestens am nächsten Morgen wieder verschlossen, wohnt dort eine Wühlmaus.

  3. Schritt 3: Fallen stellen

    Mit Handschuhen arbeiten, den Gang frei legen und lose Erde entfernen, die Falle nach Anleitung mit einem Köder wie Möhre oder Sellerie in den Gang stellen und die Öffnung licht- und luftdicht abdecken, zum Beispiel mit einer umgedrehten Grassode oder einem Brett.

  4. Schritt 4: Täglich kontrollieren

    Schau mindestens einmal am Tag nach. Bleibt eine Falle mehrere Tage leer, prüf mit einer neuen Verwühlprobe, ob der Gang noch genutzt wird, und setz die Falle um.

  5. Schritt 5: Vorbeugen

    Neue Obstbäume und Zwiebeln in Draht- oder Pflanzkörbe setzen, Wege und Terrasse mit einem Fernhaltemittel schützen und im Herbst und zeitigen Frühjahr nach frischen Haufen schauen.

Merksätze

  • Wühlmaus oder Maulwurf? Erst bestimmen, denn der Maulwurf ist besonders geschützt.
  • Die Verwühlprobe zeigt, ob ein Gang bewohnt ist. Geöffnete Wühlmausgänge sind schnell wieder zu.
  • Fallen im bewohnten Gang sind die zuverlässigste Methode. Täglich kontrollieren.
  • Fernhaltemittel vertreiben, sie töten nicht. Die Tiere können zurückkommen.
  • Herbst und zeitiges Frühjahr sind die beste Zeit, denn dann ist das Futter knapp.
  • Beim Pflanzen schützen Draht- und Pflanzkörbe die Wurzeln von Anfang an.

Häufige Fragen zu Wühlmäusen

Darf man Wühlmäuse töten?

Ja. Die Große Wühlmaus (Schermaus) ist nicht geschützt und darf bekämpft werden, anders als der Maulwurf. Erlaubt sind Fallen, die das Tier sofort töten, und Mittel, die für diese Anwendung zugelassen sind, genau nach Gebrauchsanleitung. Nach dem Tierschutzgesetz dürfen Tiere beim Töten keine vermeidbaren Schmerzen erleiden. Kontrolliere Fallen deshalb mindestens einmal am Tag. Stell sie nur in Gänge, die sicher von der Wühlmaus stammen, damit kein Maulwurf in die Falle gerät.

Hilft Karbid gegen Wühlmäuse und ist es erlaubt?

Calciumcarbid entwickelt mit Feuchtigkeit Acetylen-Gas, dessen Geruch Wühlmäuse vertreibt. Gegen Wühlmäuse ist Karbid ein Pflanzenschutz-Wirkstoff: Erlaubt ist nur ein Mittel, das dafür als Pflanzenschutzmittel zugelassen ist, und nur so, wie es auf dem Etikett steht. Karbid aus anderer Verwendung, etwa für Karbidlampen, ist kein zugelassenes Mittel. Das Gas ist leicht entzündlich, offenes Feuer ist tabu. Gegen den geschützten Maulwurf ist das Abtöten verboten. Wir führen kein Karbid.

Ist Wühlmausgas erlaubt?

Nur wenn das Mittel in Deutschland für diese Anwendung zugelassen ist, und nur nach den Angaben auf dem Etikett. Für Begasungsmittel gelten strenge Auflagen, viele dürfen zum Beispiel nicht in Wasser- und Heilquellenschutzgebieten eingesetzt werden. Mittel, die bei uns nicht zugelassen sind, etwa aus dem Ausland, darfst du nicht anwenden. Für den Hausgarten sind Fallen meist die einfachere Wahl.

Was hilft am besten gegen Wühlmäuse?

Im Garten sind Wühlmausfallen in bewohnten Gängen am zuverlässigsten, vor allem im Spätherbst und zeitigen Frühjahr. Beim Pflanzen schützen Draht- und Pflanzkörbe die Wurzeln. Rund ums Haus halten Fernhaltemittel die Tiere von Wegen und Terrassen fern. Ultraschallgeräte, Pflanzen wie die Kaiserkrone und Hausmittel wirken nicht verlässlich.

Woran erkenne ich Wühlmäuse im Garten?

An flachen, länglichen Erdhaufen mit Wurzel- und Pflanzenresten, die seitlich neben dem Gang liegen. Die Gänge verlaufen dicht unter der Oberfläche und sind hochoval. Dazu kommen welkende Pflanzen, junge Bäume, die sich leicht aus dem Boden ziehen lassen, und angefressene Möhren, Knollen oder Blumenzwiebeln. Abgefressene Wurzeln zeigen oft rillenartige Nagespuren.

Wie funktioniert die Verwühlprobe?

Such den Gang, zum Beispiel mit einem dünnen Stab, der an einer Stelle plötzlich leichter in den Boden geht. Öffne ihn auf etwa 20 bis 30 cm und lass ihn offen. Hat die Wühlmaus die Öffnung nach einigen Stunden oder spätestens am nächsten Morgen wieder verschlossen, ist der Gang bewohnt. Ein Maulwurf verschließt geöffnete Gänge selten, er gräbt eher einen neuen Gang darunter oder daneben.

Wann bekämpft man Wühlmäuse am besten?

Im Spätherbst und im zeitigen Frühjahr. Dann finden die Tiere wenig Futter und nehmen Köder in Fallen gut an, und im Frühjahr erwischst du sie vor der ersten Fortpflanzung. Da Wühlmäuse keinen Winterschlaf halten, lohnt sich die Kontrolle auch im Winter, solange der Boden nicht gefroren ist.

Wie schütze ich Obstbäume und Blumenzwiebeln?

Am besten schon beim Pflanzen: Junge Obstbäume, vor allem kleine Baumformen, kommen in einen ausreichend großen, engmaschigen Drahtkorb, Tulpen und andere Zwiebeln in Pflanzkörbe aus Kunststoff. Bei bestehendem Befall stellst du Fallen in die bewohnten Gänge rund um die gefährdeten Pflanzen.

Helfen Kaiserkrone, Knoblauch oder Hausmittel?

Nicht verlässlich. Pflanzen wie Kaiserkrone, Knoblauch oder Kreuzblättrige Wolfsmilch führen nach Erfahrung der Pflanzenschutzberatung nicht in jedem Fall zum Erfolg, und auch Ultraschallgeräte vertreiben Wühlmäuse nicht immer. Für Essig, Buttersäure, Haare oder Hundekot ist keine Wirkung belegt; Essig und Buttersäure können zudem Pflanzen schädigen.

Fangen Katzen Wühlmäuse?

Katzen fangen gelegentlich Wühlmäuse, ebenso Füchse, Greifvögel, Eulen und Wiesel. Weil Wühlmäuse fast nur unter der Erde leben und sich schnell vermehren, reicht das meist nicht, um einen Befall im Garten zu beenden.

Wie unterscheide ich Wühlmaus und Maulwurf?

Am Haufen und am Gang: Wühlmaushaufen sind flach, unregelmäßig, mit Pflanzenresten durchsetzt und liegen seitlich neben dem Gang. Maulwurfshügel sind rund, ohne Pflanzenreste und liegen direkt über dem Gang. Der Wühlmausgang ist hochoval, der Maulwurfsgang queroval bis rund. Angefressene Wurzeln sprechen für die Wühlmaus, denn der Maulwurf frisst nur Tiere. Er ist besonders geschützt und darf nur vergrämt werden.

Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.

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