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Splintholzkäfer bekämpfen & loswerden - Mittel gegen Splintholzkäfer
Feines, mehlartiges Bohrmehl und kleine runde Löcher in Parkett, Möbeln oder Bilderrahmen deuten auf den Splintholzkäfer hin. Der Braune Splintholzkäfer (Lyctus brunneus) befällt nur das stärkereiche Splintholz von Laubhölzern wie Eiche, Esche oder Abachi, vor allem in relativ frisch verarbeitetem Holz. Nadelholz meidet er. Hier findest du Mittel, um ihn zu bekämpfen.
Für die Behandlung befallener Holzteile eignet sich ein Holzwurm-Spray, das auch gegen Holzwurm und Hausbock eingesetzt wird. Lackierte Flächen nehmen das Mittel kaum auf, behandle deshalb vor allem unbehandelte Rückseiten, Kanten und die Ausfluglöcher. Mit einer Käferfalle kontrollierst du, ob noch Käfer schlüpfen. Mehr zu Holzschädlingen findest du unter Holzwurm bekämpfen und Parkettkäfer.
Häufige Fragen (FAQ)
Typisch sind kleine runde Ausfluglöcher von etwa 1 bis 2 mm und sehr feines, mehlartiges Bohrmehl, das aus den Löchern rieselt. Befallen werden nur Laubhölzer mit hohem Stärkegehalt, etwa Eiche, Esche oder Abachi. Die Käfer selbst sind nur wenige Millimeter lang, schmal und braun. Nadelholz wie Fichte oder Kiefer meidet der Splintholzkäfer.
Einzelne befallene Stücke behandelst du mit einem Holzwurm-Spray. Es muss in das Holz eindringen können, deshalb behandelst du vor allem unbehandelte Rückseiten, Kanten und die Ausfluglöcher, denn Lack lässt kaum Flüssigkeit durch. Beachte die Gebrauchsanweisung und kontrolliere danach über mehrere Monate, ob neues Bohrmehl auftaucht.
Kaum, denn Dachstühle und Konstruktionsholz bestehen meist aus Nadelholz, das er nicht befällt. Schäden entstehen vor allem an Parkett, Furnieren, Möbeln und Bilderrahmen aus Laubholz. Die Larven fressen das Splintholz von innen auf, bis oft nur eine dünne Oberfläche übrig bleibt. Ein früh erkannter Befall lässt sich meist auf das betroffene Stück begrenzen.
Die Larven entwickeln sich meist innerhalb von etwa einem Jahr im Holz, in warmen Räumen auch schneller. Die fertigen Käfer schlüpfen vor allem im Frühjahr und Frühsommer und hinterlassen die typischen Ausfluglöcher. Leg zum Test ein dunkles Papier unter das Holzstück und prüfe nach einigen Wochen, ob frisches Bohrmehl herausgerieselt ist.